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Franz Podek Seminare

Seminare

Systembrett 2 – Hellinger Deep-Dive

Schicksalsbindungen lösen

  • Schicksalsbindung
  • Trauerumwandlung
  • Hellinger

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Franz Podek

Auf einen Blick

Termin

20.–22.11.2026

Ort

Seminarhotel Schwartz, Neunkirchen (Niederösterreich)

Umfang

24 Zeitstunden an drei Tagen

als LSB-Fortbildung anerkannt

Investition

€ 792,- inkl. 20% MwSt.

Geld zurück, wenn du nicht zufrieden bist

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Für wen

Lebens- und Sozialberater:innen und Coaches, die bei bestimmten Klient:innen regelmäßig an eine unsichtbare Wand stoßen und spüren: Da ist etwas in der Familiengeschichte, das ich noch nicht bearbeiten kann – und die schon mit dem Systembrett arbeiten.

Eine NLP-Ausbildung ist keine Voraussetzung – wer sie hat, fühlt sich sofort zu Hause.

Voraussetzung

Ausbildung im psychosozialen Feld und Arbeit mit dem Systembrett 1.

„Der Tod ist das Ende des Lebens, nicht aber das Ende der Beziehung!“ – Roland Kachler

Manche Klient:innen haben das Gefühl, dass etwas Böses aus ihrem Familiensystem kommt. Andere spüren, dass sie keine Erlaubnis haben, glücklich zu sein – oder dass sie jemanden verraten oder im Stich lassen, wenn es ihnen gut geht. Manchen ist, als schwebe ein Fluch über ihnen: Sie tun und machen und strengen sich an, aber es geht nicht. Coaching und Therapie haben nichts verändert.

Das sind Zugangshinweise auf systemische Verstrickungen. Bert Hellinger hat sichtbar gemacht, woher sie kommen: unbewusste Loyalitäten, übernommene Schuld, Bindungen an frühere Generationen, Ausschlüsse, die weiterwirken. Diese Muster lassen sich nicht „wegcoachen“ und nicht wegverstehen.

Das einzige Werkzeug, das ich kenne, um sie zu lösen, ist die Familienaufstellung. Aus meiner Sicht betrifft das mindestens ein Drittel aller Klient:innen: Bei ihnen liegt das Hauptproblem im Familiensystem – und kann dort bearbeitet werden. Deshalb gehört die Familienaufstellung in die Werkzeugkiste jedes Coaches. Ohne sie kommst du bei dieser Art von Problemen nicht weiter.

Die klassische Familienaufstellung mit Repräsentant:innen ist wirksam, aber aufwendig. Sie braucht Gruppen, Räume, Termine und Organisation. Genau hier liegt der große Vorteil der Arbeit mit dem Systembrett:

Familienaufstellungen werden jederzeit im Einzelsetting möglich. Dann, wenn sie im Prozess notwendig sind. Ohne äußeren Aufwand, ohne Vorbereitung, ohne Abhängigkeit von Rahmenbedingungen.

Ich habe über 15 Jahre Familienaufstellungen nach Hellinger mit Repräsentant:innen und Gruppen geleitet. Dann habe ich über fünf Jahre intensiv daran gearbeitet, diese Arbeit auf das Systembrett zu übertragen – mit einem klaren Anspruch: dieselbe Tiefe, dieselbe Intensität und dieselbe Wirksamkeit.

Auf Basis meiner Erfahrung mit Hypnose und Tranceprozessen habe ich eine Methode entwickelt, die Aufstellungen mit dem Systembrett genauso kraftvoll macht wie klassische Gruppenaufstellungen.

Seit rund sieben Jahren arbeite ich ausschließlich mit dem Systembrett. Die Erfahrung ist eindeutig: Zentrale familiensystemische Dynamiken werden schnell sichtbar, klar erfassbar und nachhaltig lösbar. Diese Form der Aufstellungsarbeit ist ressourcenschonend, präzise und hochwirksam – für Klient:innen ebenso wie für Begleitende.

Vielleicht kennst du das:

  • Ein:e Klient:in macht Fortschritte – und fällt immer wieder ins selbe Muster zurück, ohne sichtbaren Grund.
  • „Ich schaffe es nicht, mich zu binden.“ „Ich komme beruflich nie über eine bestimmte Schwelle.“ – und eine persönliche Ursache ist nicht zu finden.
  • Du spürst: Da ist etwas, das nicht von diesem Menschen selbst stammt. Aber du hast kein Werkzeug dafür.
  • In der Familiengeschichte tauchen früh Verstorbene auf, der Krieg, eine Adoption, eine Scheidung – und du weißt nicht, wie du das in den Prozess holst.
  • Und die Frage im Hinterkopf: Darf ich das als Coach überhaupt – und wo ist die Grenze?

Hinter vielen Coaching-Themen sitzt kein persönliches Problem, sondern ein systemisches Erbe. Klient:innen leben Schicksale, die nicht ihre eigenen sind – aus Liebe zu denen, die vor ihnen da waren. Ein Zwilling, der früh gestorben ist. Eine Großmutter, die aus dem System ausgeschlossen wurde. Ein Krieg, der nie betrauert wurde. Das sind keine Randphänomene, sondern die unsichtbaren Stricke, die Menschen zurückhalten, sobald sie ein Stück weiterkommen.

Bert Hellinger hat nie eine Ausbildung angeboten. Man konnte ihm zuschauen – und je später man eingestiegen ist, desto mehr hat es so ausgesehen, als könne der alte Mann hellsehen. Das ist beeindruckend anzuschauen, aber schwer zu lernen.

Vor rund 25 Jahren habe ich ein Hellinger-Modeling gemacht: alle Videos, die ich bekommen konnte, und Hellinger live in seinen Seminaren. Dabei wird sichtbar, was hinter dem Zauber steckt – zum Beispiel, woran er erkennt, ob ein Thema reif ist für eine Aufstellung. Es ist Handwerk. Und Handwerk kann man lernen: zuerst über den Kopf, schön systematisch, und mit der Zeit immer mehr über das Gefühl.

Systembrett 2 ist der Deep-Dive: die schweren Themen, für die in Systembrett 1 kein Raum war – Tote, Krieg, Gewalt in der Familiengeschichte, Trennung, Adoption. Verbunden mit der Trauerumwandlung nach Roland Kachler, die der ganzen Arbeit ihre Richtung gibt: nicht Loslassen, sondern Lieben auf neue Weise.

In diesem Seminar lernst du die Familienaufstellung nach Hellinger in einer klar strukturierten, vereinfachten und praxiserprobten Form – konsequent übertragen auf die Arbeit mit dem Systembrett.

Alles im Seminar ist auf eine Frage ausgerichtet: Was haben Klient:innen unbewusst von ihren Vorfahren übernommen – und wie können sie es zurückgeben?

Nach den drei Tagen kannst du

  • in einem Gespräch erkennen, ob hinter dem Anliegen ein systemisches Thema aus der Familiengeschichte steht
  • sieben Themenfelder am Brett bearbeiten – verlorener Zwilling, tote Kinder, viele Tote, Krieg und Vertreibung, Gewalt in der Familiengeschichte, Scheidung und Trennung, Adoption – jeweils mit klarem Einstieg, klarer Dynamik und Lösungssatz
  • die Trauerumwandlung nach Roland Kachler erklären und in deine Arbeit integrieren
  • vollständig mit Figuren arbeiten, ohne Stellvertreter
  • die Coaching-Grenze in jedem Thema benennen: was du tun kannst und wann du an Psychotherapie verweist
  • Lösungssätze anbieten, die aus dem Prozess entstehen – nicht als Formel, sondern als Abschluss einer echten Bewegung
  • bei Klient:innen, die bisher nicht weiterkamen, einen neuen Einstieg finden

Das Seminar ist konsequent praxisorientiert. Du arbeitest selbst mit dem Systembrett, begleitest Aufstellungen und entwickelst Sicherheit in deiner Rolle als Leiter:in. Ziel ist nicht Wissen, sondern Handlungsfähigkeit.

„Erkenntnis: beste Methode für Bindungsthemen. Franz ist „best systembrett trainer in world“.“
– Tina Tichy, Business Consultant, Coach & Trainer
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Die Trauerumwandlung nach Roland Kachler. Die klassische Trauerpsychologie will Loslassen, Ablösung, Abschied. Kachler widerspricht: Trauer ist Ausdruck fortbestehender Liebe. Ziel ist nicht die Ablösung vom Verstorbenen, sondern die Wandlung der Bindung – von einer unbewussten Verstrickung zu einer bewussten, liebevollen Verbindung, die das eigene Leben freigibt.

Klassische Trauerarbeit Trauerumwandlung nach Kachler
Ziel: Loslassen Ziel: eine neue Form der Liebe finden
Tote gehören der Vergangenheit Tote bleiben Teil der Gegenwart
Trauer als Symptom Trauer als kreative Beziehungsarbeit
Ablösung vom Verstorbenen innere:r Begleiter:in

Vier Elemente tragen das Modell: Der Tote braucht einen guten Platz. Die Trauer ist kreativ. Der Verstorbene lebt als inneres Gegenüber weiter. Und der Segen: Die Lebenden bitten die Toten, ihr eigenes Leben leben zu dürfen. Am Brett ist die Arbeit abgeschlossen, wenn die Toten einen guten Platz haben und die Lebenden spüren, dass sie diesen Segen haben.

Flipchart: Bindung – Wer gehört dazu? Kinder, Eltern, Großeltern (Urgroßeltern), Geschwister, Geschwister der Eltern, Schaden/Beitrag, frühere Partner:innen (Platz)

Wer gehört dazu? Das Bindungsprinzip nach Hellinger: Jede:r, der oder die dazugehört, hat das gleiche Recht dazuzugehören – auch die, die nicht gezählt werden. Fehlgeburten, früh verstorbene Kinder, Kriegstote, ausgeschlossene Familienmitglieder, Menschen, die der Familie schweren Schaden zugefügt haben. Wer dazugehört und keinen Platz hat, kehrt wieder – im nächsten Kind, im nächsten Schicksal.

Block 1 – Schicksalsbindungen mit Toten

Wenn Familienmitglieder früh sterben und nicht betrauert werden, entsteht eine Lücke im System. Spätere Generationen füllen sie unbewusst: Sie tragen die Trauer, leben das ungelebte Leben weiter, folgen innerlich nach. Am Brett werden diese Bindungen sichtbar – und von der Verstrickung zur Kraft gewandelt.

Der verlorene Zwilling. Schätzungsweise beginnt jede achte Schwangerschaft als Zwillingsschwangerschaft (nach Steinemann, Der verlorene Zwilling). Stirbt ein Zwilling früh, trägt der überlebende das Leben allein weiter – oft ohne davon zu wissen. Hinweise: das Gefühl, unvollständig zu sein, der Wunsch nach Verschmelzung in Beziehungen, starke Trennungsangst, die Frage „Wer bin ich eigentlich?“.

Tote Kinder. Fehlgeburten, Totgeburten, früh verstorbene Kinder werden oft nicht gezählt und nicht betrauert. Ein späteres Kind übernimmt dann die Trauer: das Gefühl, nicht richtig im Leben angekommen zu sein, Scheitern an bestimmten Lebensschwellen, die Dynamik des „Ersatzkinds“.

Viele Tote. Familien nach Krieg, Epidemie oder Vertreibung tragen eine kollektive Trauerlast. Daraus wird oft eine diffuse Grundstimmung: „Ich habe kein Recht auf Glück.“ Am Brett bekommen die Toten einen Platz – und die Lebenden stehen vor ihnen, die Toten im Rücken, als Kraft statt als Last.

Block 2 – Schweres Schicksal

Schwere Familienereignisse wirken über Generationen weiter. Am Brett wird das systemische Erbe sichtbar – ohne klinische Diagnosen, ohne therapeutischen Anspruch.

Krieg und Vertreibung. Kriegsgeschichten schweigen oft in Familien. Nachkommen tragen eine Trauer, die sie nicht benennen können: „Ich mache mir das Leben nicht zu leicht.“ Am Brett werden die Vorfahren gewürdigt, Täter-Opfer-Konstellationen sichtbar – und der Segen der Vorfahren wird eingeholt.

Gewalt in der Familiengeschichte. Im Coaching-Rahmen geht es um die Weitergabe über Generationen – um das Muster, nicht um das Ereignis. Täter und Opfer bekommen beide eine Figur und einen Platz; die Lösung geht durch die Begegnung, nicht durch Ausschluss. Die Grenze zur Psychotherapie wird hier besonders sorgfältig besprochen.

Scheidung und Trennung. Kinder nach einer Trennung stehen im Loyalitätskonflikt. Wer einen Elternteil abwertet, verletzt das Kind – weil das Kind aus beiden gemacht ist. Am Brett bekommen Klient:innen beide Eltern hinter sich.

Adoption. Das Grundrecht auf die eigenen Eltern wurde verletzt – und gleichzeitig haben die Adoptiveltern etwas Wichtiges gegeben. Beide Realitäten brauchen ihren Platz: die Herkunftsfamilie als Wurzel, die Adoptivfamilie als Fürsorge.

Schwere Krankheit als Familienthema. Nicht die aktuelle Krankheit von Klient:innen, sondern der frühe Tod durch Krankheit als Ereignis im Familiensystem: Was hat er ausgelöst, wer fühlt sich schuldig, wer folgt nach?

Flipchart: Lösungen – Ausgleich: Annehmen, Würdigen, Rückgabe; Ordnung: Verbeugen, Knien, Rollen trennen; Bindung: Umarmen, Platz geben, ziehen lassen

Die Lösung der Verstrickungen passiert durch lösende Sätze oder Rituale und folgt einer klar strukturierten und lernbaren Form. Drei Beispiele aus dem Seminar:

„Ich sehe dich. Du gehörst dazu. Du hast deinen Platz in unserer Familie. Ich achte dein Schicksal.“

„Ich verbeuge mich vor eurem Schicksal. Ihr habt viel getragen. Ihr seid in meinem Rücken, wenn ich vorwärtsgehe.“

„Bitte schau freundlich auf mich, wenn ich mein Leben lebe. Wenn ich von jetzt an glücklich bin, tue ich das auch dir zur Ehre und zum Andenken.“

Ein Klient erzählt von einem Zug in die Ferne, der sich durch sein ganzes Leben zieht: weg aus Beziehungen, weg aus Jobs, weg aus Wohnorten. Im Genogramm zeigt sich: Sein Vater lebt, aber dessen Vater ist früh gestorben – und der Vater hat nie getrauert. Die Hypothese: übernommene Nachfolge.

Am Brett schaut die Figur des Klienten in die Ferne, der Vater in dieselbe Richtung, der Großvater steht am Rand. Neben den Großvater gestellt, sagt der Klient zu seinem Vater: „Papa, ich mache das für dich. Ich gehe für dich.“ – „Das stimmt irgendwie.“ In der Rolle des Vaters kommt die Antwort: „Das will ich nicht.“

Dann tritt der Klient zur Seite und schaut zu, wie der Vater mit dem Großvater klärt, was nie geklärt wurde: „Es war zu früh. Ich hätte dich gerne länger als Vater gehabt.“ Erst danach wendet sich der Vater dem Sohn zu: „Das war meins, nicht deins. Wenn ich als Vater nicht verfügbar war, dann deswegen, weil ich dort gebunden war – nicht weil du mir nicht wichtig warst.“ Der Klient: „Das wusste ich nicht. Jetzt sehe ich das Ganze.“

Mit dem Segen des Großvaters dreht er sich um, Frau und Kinder kommen dazu. Am Ende steht im Bild ein Mann, der da bleibt.

Das ist die Trauerumwandlung am Brett: Der Tote bekommt einen guten Platz, die nicht gelebte Trauer wird in Beziehung gebracht – und der Lebende bekommt den Segen, sein eigenes Leben zu leben.

Vor dem Seminar: das Skriptum mit allen Themenfeldern, Zugangshinweisen, Dynamiken am Brett und Lösungswegen.

Im Seminar: Demonstrationen am Brett zu den Themenfeldern, Übungen zu zweit und zu dritt, Fallbesprechungen in der Gruppe – auf Wunsch mit Themen deiner eigenen Klient:innen.

Zum Mitnehmen: eine Sammlung der Lösungssätze, Themenkarten für die sieben Bereiche und eine Checkliste für die Coaching-Grenze. Zur Weiterarbeit an deinen Fällen gibt es die Online-Gruppensupervision.

Sicherheit bei schweren Familienthemen. Kein Ausweichen und kein Herumprobieren, wenn die Familiengeschichte in den Raum kommt – sondern ein klarer Einstieg in jedes der sieben Themenfelder.

Eine klare Grenze. Du weißt, wann systemische Arbeit angebracht ist und wann Psychotherapie gebraucht wird – und kannst es deinen Klient:innen erklären.

Ein Erklärungsrahmen für Klient:innen. Kachlers Modell kannst du weitergeben: Niemand muss seine Toten loslassen, um weiterleben zu dürfen.

Was du bei Klient:innen sehen kannst. Sie wirken leichter, stehen aufrechter. Gefühle, die vorher diffus waren, bekommen eine Adresse: „Das war nicht meins.“ Sie erzählen ihre Familiengeschichte mit mehr Verständnis und weniger Schuld – und kommen oft mit neuen Anliegen wieder, diesmal auf der persönlichen Ebene.

Mehr Tiefe ohne neue Technik. Das Systembrett, das du schon hast, nutzt du in seiner ganzen Tiefe.

Ablauf

Theorie und Arbeit am Brett wechseln sich durch alle drei Tage ab: Demonstrationen am Systembrett, Übungen zu zweit und zu dritt, Fallbesprechungen in der Gruppe. Eigene Klient:innen-Themen kannst du auf Wunsch einbringen. Gearbeitet wird ausschließlich mit dem Systembrett und Figuren – ohne Stellvertreter.

  1. Tag 1 – Tote im System

    Einführung in die Trauerumwandlung nach Roland Kachler als Leitmodell. Block 1: Schicksalsbindungen mit Toten – der verlorene Zwilling und tote Kinder. Erste Demonstrationen am Brett, Übungen in Kleingruppen.

  2. Tag 2 – Die Ahnen und der Krieg

    Abschluss Block 1: viele Tote und die Würdigung der Ahnen. Block 2 beginnt: Krieg und Vertreibung, Täter-Opfer-Konstellationen. Demonstrationen, Kleingruppenübungen mit eigenen Familiensystemen.

  3. Tag 3 – Schweres Schicksal

    Block 2: Scheidung und Trennung, Adoption, schwere Krankheit als Familienthema. Die Lösungssätze im Überblick. Klärung der Coaching-Grenzen. Fragen und Fallarbeit. Abschlussrunde.

Darf ich als Coach mit diesen Themen arbeiten?

Ja – systemisch. Der Unterschied zur Psychotherapie: Du arbeitest nicht an einem Trauma, sondern am systemischen Muster. Krankheitswertige Störungen, akute Traumatisierung oder Dissoziation gehören in psychotherapeutische Behandlung. Die Grenze ist in jedem Themenfeld Teil des Seminars – nach drei Tagen weißt du genau, wo sie liegt.

Muss ich Systembrett 1 gemacht haben?

Ja, Systembrett 1 ist Voraussetzung. Systembrett 2 baut auf dem ersten Teil auf: auf dem Handling des Bretts, der Aufstellungsstrategie, dem Genogramm und den Grundlagen nach Hellinger. Ein eigenes Systembrett hast du aus dem ersten Teil – in Systembrett 2 ist keines mehr dabei.

Brauche ich Stellvertreter dafür?

Nein. Das ganze Seminar arbeitet ausschließlich mit dem Systembrett und Figuren – alle Demonstrationen, alle Übungen.

Ich kenne Hellinger – was lerne ich hier Neues?

Die Grundprinzipien hinter Hellingers Arbeit – strukturiert und lernbar, ohne Zauber, als Handwerk, das du in deiner Praxis direkt anwenden kannst. Dazu die schwierigen Themen: der verlorene Zwilling, viele Tote, Täter und Opfer in derselben Familie, Adoption – verbunden mit Kachlers Trauerumwandlung als Rahmen.

Kachler – ist das nicht Trauerbegleitung statt Coaching?

Kachlers Modell ist die Brücke: Es erklärt, warum Klient:innen ihre Toten nicht loslassen können – und wie sich die Bindung wandeln lässt, ohne zu therapieren. Es ist der Rahmen, der allem anderen Sinn gibt.

Ich habe Angst, etwas falsch zu machen.

Für jedes Themenfeld bekommst du einen klaren Einstieg, eine Dynamik am Brett und einen Lösungsweg. Du arbeitest nicht auf gut Glück, sondern mit einer Struktur.

Was, wenn Klient:innen zu weinen beginnen?

Dann darf das sein. Weinen ist keine Krise, sondern Bewegung. Du lernst, das zu halten und zu begleiten.

Wie passt das Seminar zu den anderen?

Es gehört zum ersten Schritt und vertieft Systembrett 1. Die Overall-Strategie beginnt mit Vergangenes ordnen: negative Emotionen auflösen (Negative Emotionen auflösen) und systemische Verstrickungen lösen (Systembrett 1, Systembrett 2). Dann folgen die Teilearbeit für die Kongruenz in der Gegenwart und die Transformation der Identität. Den Gesamtplan dazu vermittelt die Strategische Interventionsplanung; an konkreten Fällen vertiefst du ihn in der Gruppensupervision.

Brauche ich eine NLP-Ausbildung?

Nein. Die Seminare bauen nicht auf NLP-Vorkenntnissen auf. Wenn du eine NLP-Ausbildung hast, wirst du vieles in Haltung und Methodik wiedererkennen und dich sofort zu Hause fühlen.

Rahmen

Termin

20.–22.11.2026

Ort

Seminarhotel Schwartz, Neunkirchen (Niederösterreich)

Zeit

Fr/Sa/So: 9:30 – ca. 18:30 Uhr

Umfang

24 Zeitstunden an drei Tagen

Investition

€ 792,- inkl. 20% MwSt.

Voraussetzung

Ausbildung im psychosozialen Feld und Arbeit mit dem Systembrett 1.

Kleine Gruppe. Das Skriptum bekommst du vorab.

Seminarraum mit Flipcharts vor der LeinwandSesselkreis im hellen Seminarraum mit Holzdecke und großen FensternPausenbuffet mit Obst, Kaffee und Getränken
Der Seminarraum im Seminarhotel Schwartz

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Kundenstimmen

Toller Seminaraufbau, gut strukturiert, viele Praxisbeispiele und Übungen. Erkenntnis: beste Methode für Bindungsthemen. Franz ist „best systembrett trainer in world“. Ich ziehe einen großen Nutzen für meine Arbeit in Unternehmen und mit Klienten.

Tina TichyBusiness Consultant, Coach & Trainer

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Termin: 20.–22.11.2026

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