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Franz Podek Seminare

Seminare

Transformation der Identität

Wer wir glauben zu sein – und wie sich das verändern lässt

In diesem Seminar lernst du mein „BestOf“ für die Arbeit auf Identitätsebene – strukturierte Prozesse für Selbstbild und Kernüberzeugungen.

  • Selbstbild
  • Identität
  • Glaubenssätze

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Franz Podek

Auf einen Blick

Termin

15.–17.10.2027

Ort

Seminarhotel Schwartz, Neunkirchen (Niederösterreich)

Umfang

24 Zeitstunden an drei Tagen

als LSB-Fortbildung anerkannt

Investition

€ 792,- inkl. 20% MwSt.

Geld zurück, wenn du nicht zufrieden bist

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Für wen

Lebens- und Sozialberater:innen und Coaches.

Eine NLP-Ausbildung ist keine Voraussetzung – wer sie hat, fühlt sich sofort zu Hause.

Voraussetzung

Ausbildung im psychosozialen Feld.

„Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, wir sehen sie, wie wir sind.“ – Anaïs Nin

In Beratung und Coaching begegnen dir Menschen, die nicht nur mit oberflächlichen Verhaltensproblemen kämpfen, sondern mit tiefen Identitätskonflikten und einem brüchigen Selbstwert. Genau hier setzt das Seminar „Transformation der Identität“ an.

Warum Identitätsarbeit entscheidend ist:

  • Die Ursache finden: Viele Menschen ringen jahrelang mit Verhaltensmustern und emotionalen Blockaden, ohne zu wissen, woher sie kommen. Oft liegt der Schlüssel nicht im Verhalten selbst, sondern in der Identität, die diese Muster aufrechterhält.
  • Nachhaltig verändern: Nur wenn ein Mensch sein Selbstbild und seine tiefsten Überzeugungen verändert, wandeln sich Verhalten und emotionale Reaktionen auf Dauer. Identitätsarbeit geht über Symptome hinaus und schafft echte, dauerhafte Veränderung.
  • Wirksam begleiten: Du unterstützt deine Klient:innen dabei, tief verwurzelte Glaubenssätze zu hinterfragen, ihre innere Welt neu zu ordnen und ein neues Selbstbild zu formen.

Manche Klient:innen leiden nicht an einem Problem. Sie leiden an sich selbst – an dem, was sie sind. Das hörst du an der Formulierung: „Ich bin …“, und dann kommt etwas Negatives. „Ich bin dumm.“ Und egal, wie viele Gegenbeispiele es gibt, sie kommen nicht an: „Da war ich halt jemand, der dumm ist und zufällig etwas gewusst hat.“

Identität sind die zeitüberdauernden Anteile, die unsere Persönlichkeit ausmachen. Das ist ein Segen: Wir wachen in der Früh auf und sind noch immer der oder die, die wir gestern waren. Das gibt Sicherheit und Stabilität – auch anderen, weil sie wissen, was sie von uns erwarten können. Im Coaching ist es zugleich ein Fluch: Was so stabil ist, lässt sich schwer verändern. Außer man hat die richtigen Techniken.

Deshalb habe ich mich vor 30 Jahren auf die Suche nach Methoden gemacht, mit denen sich Identität verändern lässt. In diesem Seminar gebe ich das Best of davon weiter.

Du lernst, was Identität ist, wozu sie dient und wie sie entsteht – und fünf strukturierte Techniken, die einfach, wirksam und in tausenden Stunden bewährt sind. Der rote Faden führt von oben nach unten: zuerst über Metaphern, dann über Prägungen, schließlich über einzelne Eigenschaften, deren innere Repräsentation du modellierst, optimierst und neu aufbaust.

Die Theorie

  • Funktion und Eigenschaften der Identität – warum sie stabil, unbewusst und automatisch ist und sich nicht durch Vorsätze verändern lässt
  • Wohlgeformtheitskriterien – woran du erkennst, ob eine Identität ihre Aufgabe erfüllt
  • die drei Ebenen der Identität und das Selbstkonzept
  • wie Identität entsteht: Objektbeziehungstheorie und das Strukturmodell nach Otto F. Kernberg – und wofür Coaching das passende Feld ist
  • das Grundprinzip von Veränderung nach Robert Dilts
  • die Grundhaltung: Sponsoring und Containing

Nach dem Seminar kannst du mit deinen Klient:innen an Identität, Selbstbild und Kernüberzeugungen arbeiten.

„Das aktuelle Seminar ‚Transformation der Identität‘ bringt Ideen in die Arbeit auf Identitätsebene, die so wirksam wie einfach sind.“
– Hannes Baptist BA CMC, Psychosozialer Berater · Hypnose-Coach · Supervisor · Mediator
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Flipchart: Identität und Selbstkonzept – Ich, Selbstrepräsentanz, Ideal-Selbst, Moral-Selbst, Welt-Selbst, Bewertungs-Selbst; Tilgung, Verzerrung, Generalisierung

Das Selbstkonzept. In der Mitte das Ich, der Betrachter. Die Selbstrepräsentanz ist das Spiegelbild: Was bin ich für ein Mensch? Das Ideal-Selbst zeigt, wie ich gern wäre, das Moral-Selbst, was richtig und falsch ist, das Welt-Selbst meine Beziehung zur Welt – Abenteuerspielplatz oder Minenfeld. Das Bewertungs-Selbst beurteilt das Ganze; daraus entsteht der Selbstwert. Gebildet wird das Selbstkonzept wie jedes Modell der Welt: durch Tilgung, Verzerrung und Generalisierung.

Flipchart: Die Ebenen der Identität – Fakten (Rollen), Eigenschaften, Metaphern, an der Spitze Welt und Zugehörigkeit

Die drei Ebenen der Identität. Fakten und Rollen („Ich bin Polizist“), Eigenschaften („Ich bin freundlich“) und Metaphern („Ich bin ein Blatt im Wind“) – an der Spitze der Anschluss an die Welt: Steht die Blume im Garten oder allein auf einem Hügel? Fakten lassen sich kaum wegdiskutieren, Eigenschaften und Metaphern sehr wohl – dort setzt die Arbeit an.

Flipchart: Identität – Wohlgeformtheitskriterien: dauerhaft (Sicherheit), belastbar (Krisen), Feedback-offen (Anpassung), zutreffend mit Vier-Felder-Diagramm Fähigkeiten und Selbstvertrauen, beziehungsfördernd, kontextualisiert

Was eine gute Identität ausmacht. Die Aufgabe der Identität ist, dass wir in der Gemeinschaft funktionieren und beziehungsfähig sind. Daraus ergeben sich die Wohlgeformtheitskriterien: dauerhaft, damit sie Sicherheit gibt; belastbar in Krisen; offen für Feedback, damit neue Erfahrungen eingebaut werden; zutreffend, also passend zu den eigenen Fähigkeiten; beziehungsfördernd und dem Kontext angemessen. Das Vier-Felder-Diagramm zeigt, worum es bei „zutreffend“ geht: Wer sich zutraut, was er kann, ist gut aufgestellt. Wer viel kann und sich wenig zutraut, verkauft sich unter Wert – Selbstvertrauen ohne Fähigkeiten dagegen wird gefährlich. An diesen Kriterien wird jede Veränderung gemessen.

Flipchart: Sponsoring – eine begleitende Figur hält ein Kind auf der Zeitlinie von der Vergangenheit zur Gegenwart

Sponsoring – die Grundhaltung. „Ich sehe dich. Du bist okay, so wie du bist.“ Alle Techniken funktionieren nur auf diesem Nährboden: Wer sich auf Identitätsebene einmischt und gute Ideen hat, wie der andere sein soll, bekommt Widerstand. Wer einen Raum hält, in dem Menschen sein dürfen, wie sie sind, ermöglicht, dass sie sich entwickeln. Im Seminar übst du diese Haltung mit der Schutzengel-Übung.

Flipchart: Transformation der Identität – die Pyramide wird umgeschichtet

Transformation der Identität. Die Struktur wird nicht abgerissen und neu gebaut, sondern umgeschichtet. Was als Negativbeispiel die Identität bestimmt hat, wird zum kleinen Gegenbeispiel am Rand einer positiven Eigenschaft. Die Kontinuität bleibt gewahrt – das ist die Bedingung dafür, dass das Unbewusste die Veränderung annimmt.

Ein Klient sagt über sich: „Ich bin ungeduldig.“ Er spürt eine innere Unruhe, den Drang, dass etwas weitergeht – vor allem im Berufsalltag.

Statt an Geduld zu arbeiten, fragst du: „Woher weißt du, dass du ungeduldig bist?“ Es tauchen Bilder auf, konkrete Situationen. Er sortiert sie in zwei Stapel: die Ungeduld, noch nicht dort zu sein, wo er hinwill – und die Ungeduld mit der Ordnung. Für das schlimmste Bild in jedem Stapel findet er ein Lösungsbild. Danach fühlen sich die Stapel nicht mehr belastend an; klein gemacht wandern sie an den Rand, als Gegenbeispiele.

Beim Kongruenz-Check zeigt sich ein Einwand: „Ich bin geduldig“ spießt sich mit „Ich bin ein Macher“. Die passende neue Eigenschaft lautet stattdessen: „Ich bin selbstfürsorglich.“ Dafür sucht er Beispiele aus Kindheit, Jugend, Gegenwart und Zukunft und ordnet sie in seinem inneren Raster.

Am Ende fragst du nach dem Einstiegssatz. Ungeduldig? „Eigentlich ein Blödsinn.“ Und selbstfürsorglich? „Eigentlich normal.“

Das ist Arbeit auf Identitätsebene: nicht gegen eine Eigenschaft ankämpfen, sondern sie umschichten.

Ablauf

Die effektivsten Prozesse für die Arbeit auf Identitätsebene werden durch Demonstrationen, Übungen in Kleingruppen und Reflexion erfahrbar und lernbar gemacht.

  1. Tag 1 – Was ist Identität?

    Wozu wir eine Identität haben, ihre Eigenschaften und die Wohlgeformtheitskriterien. Die drei Ebenen der Identität. Wie Identität entsteht: Objektbeziehungstheorie und das Strukturmodell nach Otto F. Kernberg. Die Grundhaltung Sponsoring. Eine erste Technik mit Bildern aus dem Unbewussten – Demonstration und Übung. Grundprinzip von Veränderung nach Robert Dilts.

  2. Tag 2 – Metaphern und Prägungen

    Rückblick. Warum das Modell der logischen Ebenen hinkt, Moral-Selbst und bewertende Instanz. Mit Metaphern die Beziehung zur Welt verändern – Demonstration und Übung. Containing in der Praxis. Frühe Prägungen verändern. Wie eine positive Eigenschaft innerlich aufgebaut ist.

  3. Tag 3 – Eigenschaften modellieren

    Modeling als Kern des NLP. Die innere Repräsentation optimieren: Gleichzeitigkeit, Anzahl, Submodalitäten, Zeit und Kontext, Gegenbeispiele, Generalisieren. Eine Eigenschaft stabilisieren, eine neue erschaffen, eine belastende transformieren. Abschlussrunde.

Was ist der Unterschied zur Teilearbeit?

Beides wirkt auf der Ebene der Identität, aber auf unterschiedliche Weise. Wenn ein Teil glaubt, wertlos zu sein, und ein anderer, großartig zu sein, und jemand zwischen beiden hin und her wechselt, ist das Instabilität – ein Fall für die Teilearbeit, Ziel ist Kongruenz. Wer dagegen durch und durch überzeugt ist, wertlos zu sein, hat keinen Teilekonflikt. Hier setzt die Transformation der Identität an: Sie verändert das Selbstbild selbst.

Wie passt das Seminar zu den anderen?

Es baut auf den ersten beiden Schritten auf. Die Overall-Strategie beginnt mit Vergangenes ordnen: negative Emotionen auflösen (Negative Emotionen auflösen) und systemische Verstrickungen lösen (Systembrett 1, Systembrett 2). Dann folgen die Teilearbeit für die Kongruenz in der Gegenwart und die Transformation der Identität. Den Gesamtplan dazu vermittelt die Strategische Interventionsplanung; an konkreten Fällen vertiefst du ihn in der Gruppensupervision.

Brauche ich eine NLP-Ausbildung?

Nein. Die Seminare bauen nicht auf NLP-Vorkenntnissen auf. Wenn du eine NLP-Ausbildung hast, wirst du vieles in Haltung und Methodik wiedererkennen und dich sofort zu Hause fühlen.

Rahmen

Termin

15.–17.10.2027

Ort

Seminarhotel Schwartz, Neunkirchen (Niederösterreich)

Zeit

Fr/Sa/So: 9:30 – ca. 18:30 Uhr

Umfang

24 Zeitstunden an drei Tagen

Investition

€ 792,- inkl. 20% MwSt.

Voraussetzung

Ausbildung im psychosozialen Feld.

Seminarraum mit Flipcharts vor der LeinwandSesselkreis im hellen Seminarraum mit Holzdecke und großen FensternPausenbuffet mit Obst, Kaffee und Getränken
Der Seminarraum im Seminarhotel Schwartz

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Kundenstimmen

Viele Ausbildungen zeigen eine Methodenflut, die hoffnungslos zur Überforderung des Beraters/Coaches führt. Diese Methoden werden wahllos und ohne Blick auf das große Ganze angewendet ohne Plan, wo es hinführen soll oder kann. Die Verwendung Deiner Modelle und Konzepte bringt Ordnung in diese Flut, und bietet einen Orientierungsrahmen für die Arbeit „top down“, wobei der Hinweis auf die notwendige Flexibilität und notwendige „loops“ nicht ausbleibt. Das aktuelle Seminar „Transformation der Identität“ bringt Ideen in die Arbeit auf Identitätsebene, die so wirksam wie einfach sind. Auch komplexere Zusammenhänge werden nach guter Vorbereitung („Fingerübungen“) schlussendlich erfolgreich zusammengeführt. Ich danke Dir persönlich und im Namen meiner Klienten für diese Inputs und freue mich schon auf die nächsten Seminare mit und bei Dir!

Hannes Baptist BA CMCPsychosozialer Berater · Hypnose-Coach · Supervisor · Mediator

Anmeldung

Melde dich zu „Transformation der Identität“ an und sichere dir deinen Platz.

Ich überzeuge gerne mit Leistung, daher erstatte ich dir den vollen Seminarpreis zurück, wenn du mit dem Seminar nicht zufrieden bist – auch nach dem Seminar.

Termin: 15.–17.10.2027

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