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Franz Podek Seminare

Seminare

BestOf: Negative Emotionen auflösen

Schmerz, Angst, Wut, Trauer, Schuld und alle anderen negativen Emotionen lösen

Du lernst die fünf Prozesse, mit denen ich aktuell arbeite, und ein dahinter liegendes Gesamtkonzept für die Arbeit mit negativen Emotionen.

  • Angst
  • Trauer
  • Schuld
  • Ärger

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Franz Podek

Auf einen Blick

Termin

12.–14.03.2027

Ort

Seminarhotel Schwartz, Neunkirchen (Niederösterreich)

Umfang

24 Zeitstunden an drei Tagen

als LSB-Fortbildung anerkannt

Investition

€ 792,- inkl. 20% MwSt.

Geld zurück, wenn du nicht zufrieden bist

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Für wen

Lebens- und Sozialberater:innen und Coaches.

Eine NLP-Ausbildung ist keine Voraussetzung – wer sie hat, fühlt sich sofort zu Hause.

Voraussetzung

Ausbildung im psychosozialen Feld.

Die meisten Klient:innen kommen wegen unerwünschter Emotionen in die Beratung oder ins Coaching: Angst, Trauer, Schuld, Ärger.

Oft steht dahinter eine Verletzung der Zugehörigkeit: eine Trennung, eine Scheidung, ein naher Mensch, der stirbt. Daran hängen Wut, Trauer, Angst, Verzweiflung und Hilflosigkeit. Manche Klient:innen beschreiben gar kein Gefühl, sondern Empfindungen im Körper – Enge, Druck, Spannung, Unruhe, „es schraubt sich alles zusammen“. Und manche erleben, dass sie keine Kontrolle mehr haben: „Der Körper macht das.“

Darüber zu reden hilft dann wenig. Was über Sprache arbeitet, erreicht die inneren Schichten nicht, in denen diese Reaktionen entstehen.

Lange hatte ich ein Werkzeug, das mein wichtigstes für negative Emotionen war – gelernt direkt bei seinem Begründer. Trotzdem gab es Klient:innen, bei denen ich damit nicht weitergekommen bin. Also habe ich gesucht.

Dabei ist mir klar geworden: Dieses Werkzeug reicht für Trauer, Angst, Schuld und Scham. Bei Panik, rasender Wut und reinen Körperempfindungen hört sie auf. Dafür braucht es Werkzeuge, die über den Körper oder über neurologische Mechanismen arbeiten. Für die innersten Schichten gab es lange gar nichts – das waren die Klient:innen, an denen man gescheitert ist.

Aus dieser Suche ist mein „BestOf“ entstanden: wenige Prozesse, die zusammen alle Schichten abdecken, und ein Modell, das dir sagt, welcher wann dran ist.

Ich habe mich in den letzten 30 Jahren mit den effektivsten Techniken zum Auflösen negativer Emotionen beschäftigt. In meinem Seminar „Negative Emotionen auflösen“ gebe ich mein „BestOf“ weiter.

Du lernst die fünf Prozesse, mit denen ich aktuell arbeite, nicht nur kennen, sondern bekommst auch ein dahinter liegendes Gesamtkonzept für die Arbeit mit negativen Emotionen. Einfach, effektiv, leicht anwendbar!

Das Gesamtkonzept

  • wozu Emotionen da sind – die Grundannahmen des Seminars
  • Emotion und Empfindung: was ein Gefühl ist und was eine reine Körperempfindung
  • das Gehirnmodell: vier Schichten von innen nach außen – die Schicht, in der eine Emotion sitzt, bestimmt das Werkzeug
  • Bindungstheorie und Polyvagaltheorie: wie Sicherheit, Gefahr und Lebensgefahr das Nervensystem steuern
  • Trauma: was eine Verletzung im Lebenslauf bewirkt – und wo Beratung und Coaching ihre Grenze haben

Die fünf Prozesse

Fünf Prozesse, die zusammen alle Schichten abdecken – von der Körperwahrnehmung bis zum Denken. Einige arbeiten über den Körper, einer über die Zeit, einer löst auch Wertlosigkeit, Schuld und Scham. Zu jedem bekommst du den Hintergrund, und du übst ihn selbst – in der Rolle der Begleitung und in der Rolle der Klientin bzw. des Klienten. Mit dem Gehirnmodell weißt du, welcher Prozess bei welcher Emotion dran ist.

Nach meinem Seminar bist du in der Lage, mit den fünf Prozessen mit Klient:innen zu arbeiten und Ergebnisse zu erzielen.

„Das 3-tägige Seminar von und mit Franz Podek war ein Hammer! Es hat 5 Werkzeuge zur Auflösung von negativen Emotionen versprochen. 100% dieses Versprechens wurden gehalten - und noch mehr!“
– Mag. phil. Andrea Lenauer, MAS, M.E.S., LeRnauer - Lernen hat Methode
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Flipchart: Grundannahmen Negative Emotionen auflösen – Emotionen dienen dem (Über)Leben, Mensch = Denk-/Fühl-/Handel-Einheit, Mensch = Herdentier, Aufmerksamkeit folgt den Emotionen, 4 Gehirne

Die Grundannahmen. Emotionen dienen dem (Über)Leben – auch die unangenehmen. Der Mensch ist eine Einheit aus Denken, Fühlen und Handeln, und er ist ein Herdentier: Viele schwere Gefühle hängen an der Zugehörigkeit. Die Aufmerksamkeit folgt den Emotionen. Und wir haben nicht ein Gehirn, sondern vier.

Flipchart: Affekte – kurzfristige Gemütsregungen mit äußeren oder inneren Auslösern; Werte, Affekte, Welt; darunter eine Skala mit Zeiger

Affekte. Affekte sind kurzfristige Gemütsregungen mit äußeren oder inneren Auslösern. Sie liegen zwischen unseren Werten und der Welt. Die Skala darunter zeigt die Intensität: Damit ein Prozess wirkt, sollen Klient:innen die Emotion fühlen können, ohne von ihr überwältigt zu werden.

Flipchart: Gehirnentwicklung – Propriozeption (Dissoziation), Reptiliengehirn (Flucht, Kampf, Erstarrung), Säugetiergehirn (Herdengefühl: Bindung, Rangordnung, Ausgleich), Großhirnrinde (logisches Denken: Ich-Gefühl, Sprache, Handlungsplanung)

Die Gehirnentwicklung. Vier Schichten von innen nach außen. Ganz innen die Propriozeption, die Körperwahrnehmung: Auf Stress kennt sie nur Abschalten, Dissoziation – hier gibt es keine Gefühle, nur Empfindungen. Das Reptiliengehirn reagiert mit Flucht, Kampf oder Erstarrung, daran hängen Panik und Wut. Das Säugetiergehirn bringt das Herdengefühl – Bindung, Rangordnung, Ausgleich – und damit Trauer, Schuld und Scham. Die Großhirnrinde bringt logisches Denken, Ich-Gefühl, Sprache und Handlungsplanung. Was innen sitzt, erreichst du nicht über Sprache; deshalb wird von innen nach außen gearbeitet.

Flipchart: Polyvagaltheorie nach Porges 2011 – ventraler Vagus: sicher, soziale Interaktion; Sympathikus: Gefahr, Flucht/Kampf; dorsaler Vagus: Lebensgefahr, Erstarrung (tonische Immobilität)

Die Polyvagaltheorie. Nach Stephen Porges. Drei Systeme, entwicklungsgeschichtlich unterschiedlich alt: Fühlen wir uns sicher, ist der ventrale Vagus aktiv und soziale Interaktion möglich. Bei Gefahr übernimmt der Sympathikus mit Flucht oder Kampf. Bei Lebensgefahr schaltet der dorsale Vagus auf Erstarrung, die tonische Immobilität. Das erklärt, warum Menschen in manchen Situationen nicht reden, nicht denken und nicht handeln können.

Flipchart: Trauma – Verletzung; ein Lebensereignis trifft die Persönlichkeit und führt zu einer dauerhaften Veränderung der Persönlichkeit

Trauma. Trauma heißt Verletzung: ein Lebensereignis, das die Persönlichkeit trifft und sie dauerhaft verändert. Im Seminar geht es darum, diese Zusammenhänge zu verstehen und die Grenzen der eigenen Arbeit zu kennen. Lebens- und Sozialberatung und Coaching behandeln keine Traumafolgestörungen – diese gehören in psychotherapeutische oder ärztliche Behandlung.

Eine Klientin kommt, weil sie vor jeder Präsentation im Job tagelang nicht schlafen kann. Sie weiß, dass sie gut vorbereitet ist. Sie hat sich alles schon hundertmal gesagt. Es nützt nichts: Sobald sie an den Termin denkt, wird es eng in der Brust, der Atem stockt.

Mit dem Gehirnmodell siehst du: Das sitzt nicht im Denken. Es ist eine Reaktion aus den inneren Schichten – deshalb hat alles Reden nichts verändert. Also beginnst du über den Körper: Die Enge darf da sein, du begleitest sie so lange, bis sie nachlässt und die Klientin wieder durchatmen kann.

Dann wird ein Bild deutlich: eine Szene aus der Schulzeit, vor der Klasse, ausgelacht. In einem zweiten Prozess ordnet sie diese Erfahrung – sie nimmt mit, was sie damals gelernt hat, und lässt die Angst dort, wo sie hingehört.

Beim nächsten Gedanken an die Präsentation sagt sie: „Ich bin nervös. Aber es ist eine normale Nervosität.“

Das ist der Unterschied: nicht gegen die Angst anreden, sondern in der Schicht arbeiten, in der sie entsteht.

Ablauf

Jeder Prozess folgt demselben Rhythmus: Zuerst erkläre ich, wofür er gedacht ist und in welcher Schicht er wirkt. Dann zeige ich ihn in einer Live-Demonstration. Danach übst du in Zweier- und Dreiergruppen an echten eigenen Themen – abwechselnd in der Rolle der Begleitung und in der Rolle der Klientin bzw. des Klienten. So erlebst du jeden Prozess auch von innen und weißt, wie er sich anfühlt, bevor du ihn mit Klient:innen einsetzt.

  1. Tag 1 – Wie Emotionen funktionieren

    Grundannahmen. Was eine Emotion ist und was eine Empfindung. Logische Ebenen und Bindungstheorie. Gehirnentwicklung, Herzfrequenzvariabilität und Polyvagaltheorie. Trauma und Emotionskategorien. Am Nachmittag der erste Prozess.

  2. Tag 2 – Über den Körper arbeiten

    Zwei Prozesse für die inneren Schichten, in denen Sprache allein nicht hinreicht – je einer am Vormittag und am Nachmittag.

  3. Tag 3 – Vergangenes ordnen, Bewertung auflösen

    Zwei Prozesse: einer für belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit, einer auch für Wertlosigkeit, Schuld und Scham, hinter denen eine bewertende innere Instanz steht.

Warum gleich fünf Prozesse?

Weil Menschen verschieden sind und nicht jeder Prozess bei jedem Menschen gleich gut wirkt: Manche finden leichter über den Körper Zugang, andere über innere Bilder. Und weil nicht jede Emotion in derselben Schicht sitzt. Was über die Vorstellung arbeitet, reicht für Trauer, Angst, Schuld und Scham. Bei Panik, rasender Wut und reinen Körperempfindungen braucht es Werkzeuge, die über den Körper oder über neurologische Mechanismen arbeiten. Mit dem Gehirnmodell erkennst du, welcher Prozess wann dran ist.

Ist das Psychotherapie oder Traumatherapie?

Nein. Das Seminar ist eine Fortbildung für Lebens- und Sozialberater:innen und Coaches und arbeitet mit belastenden Emotionen, wie sie in Beratung und Coaching vorkommen. Traumafolgestörungen und psychische Erkrankungen gehören in psychotherapeutische oder ärztliche Behandlung.

Was ist, wenn Klient:innen von der Emotion überflutet werden?

Deine Aufgabe ist, den Kontakt mit der Emotion so zu moderieren, dass sie spürbar ist, aber nicht überwältigt. Die Prozesse haben dafür eigene Schritte – etwa eine Beobachtungsposition, aus der Klient:innen auf ein Ereignis schauen, ohne es noch einmal zu durchleben, oder einen Wiedereinstieg bei einem früheren Schritt, wenn eine unangenehme Reaktion auftaucht.

Können Klient:innen die Prozesse auch selbst anwenden?

Teilweise ja. Einige der Prozesse kannst du Klient:innen beibringen, damit sie zwischen den Sitzungen selbst etwas tun können. Andere brauchen eine zweite Person.

Wie passt das Seminar zu den anderen?

Es steht am Anfang. Die Overall-Strategie beginnt mit Vergangenes ordnen: negative Emotionen auflösen (Negative Emotionen auflösen) und systemische Verstrickungen lösen (Systembrett 1, Systembrett 2). Dann folgen die Teilearbeit für die Kongruenz in der Gegenwart und die Transformation der Identität. Den Gesamtplan dazu vermittelt die Strategische Interventionsplanung; an konkreten Fällen vertiefst du ihn in der Gruppensupervision.

Brauche ich eine NLP-Ausbildung?

Nein. Die Seminare bauen nicht auf NLP-Vorkenntnissen auf. Wenn du eine NLP-Ausbildung hast, wirst du vieles in Haltung und Methodik wiedererkennen und dich sofort zu Hause fühlen.

Rahmen

Termin

12.–14.03.2027

Ort

Seminarhotel Schwartz, Neunkirchen (Niederösterreich)

Zeit

Fr/Sa/So: 9:30 – ca. 18:30 Uhr

Umfang

24 Zeitstunden an drei Tagen

Investition

€ 792,- inkl. 20% MwSt.

Voraussetzung

Ausbildung im psychosozialen Feld.

Seminarraum mit Flipcharts vor der LeinwandSesselkreis im hellen Seminarraum mit Holzdecke und großen FensternPausenbuffet mit Obst, Kaffee und Getränken
Der Seminarraum im Seminarhotel Schwartz

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Kundenstimmen

Das Seminar „Negative Emotionen lösen“ war 3 Tage hindurch voll von wertvollen und vor allem praxisrelevanten Informationen, die wirklich auf das Wesentliche heruntergebrochen sind. Ich habe bisher in keinem anderen Seminar so viele Methoden/Übungen erhalten, die ich sofort in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten umsetzen kann. Franz fesselt die Teilnehmer mit seiner humorvollen Art und seinem umfangreichen Wissen bis zum Schluss und hat das Seminar didaktisch hervorragend aufbereitet. Danke für dieses Seminar!

Marie-Therese BauchingerLife Coach

Anmeldung

Melde dich zu „BestOf: Negative Emotionen auflösen“ an und sichere dir deinen Platz.

Ich überzeuge gerne mit Leistung, daher erstatte ich dir den vollen Seminarpreis zurück, wenn du mit dem Seminar nicht zufrieden bist – auch nach dem Seminar.

Termin: 12.–14.03.2027

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