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Franz Podek Seminare

Seminare

Gruppen-Supervision (online)

Fallbesprechung in der Gruppe – zehn Abende im Jahr via Zoom

Lernen an konkreten, eigenen oder fremden Fällen – online via Zoom, mit Kolleg:innen und aus meiner Erfahrung.

  • Fallarbeit
  • Online
  • Austausch

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Franz Podek

Auf einen Blick

Termin

Jahresabo 2026 · nächster Abend 20.10.2026

Ort

online via Zoom

Umfang

Jahresabo: 10 Abende, 20 Einheiten Gruppensupervision

erfüllt die Pflicht zur Gruppensupervision für LSB

Investition

€ 420,- inkl. 20% MwSt.

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Für wen

Lebens- und Sozialberater:innen und Coaches.

Eine NLP-Ausbildung ist keine Voraussetzung – wer sie hat, fühlt sich sofort zu Hause.

Voraussetzung

Ausbildung im psychosozialen Feld.

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit NLP, Hypnose und Aufstellungsarbeit und begleite Klient:innen in Beratung und Coaching. Dabei ist die strategische Planung der Interventionen ein wesentlicher Faktor für den Erfolg.

Was mache ich wann und in welcher Reihenfolge und mit welchen Klient:innen? Welche Interventionen versprechen Erfolg und welche nicht?

Im Alltag zeigt sich das meist an einer Stelle: Du stehst an. Die Technik hat gewirkt, und trotzdem geht nichts weiter. Klient:innen kommen mit einem Thema, das harmlos wirkt – und nach einigen Sitzungen schaut die Welt ganz anders aus. Oder es tauchen so viele Themen und Gefühle auf einmal auf, dass du nicht weißt, womit du anfangen sollst.

Genau dafür ist die Supervision da: einen Schritt zurückzutreten, den ganzen Verlauf anzuschauen und gemeinsam zu überlegen, wie es weitergeht.

Diese und auch andere Fragen werden anhand von konkreten Fällen erarbeitet und heben deine Kompetenz und deine Effektivität auf eine neue Ebene.

Lernen an konkreten, eigenen oder fremden Fällen. Stolpersteine vermeiden. Deine Effektivität in der Arbeit mit Klient:innen steigern. Austausch mit Kolleg:innen. Lernen aus meiner Erfahrung.

An einem Abend lernst du zum Beispiel,

  • einen Fall systematisch aufzubauen: Strukturniveau, Grundprägung, Muster, Ziele – und erst dann die Technik
  • einzuschätzen, mit welcher Art von Problem du es zu tun hast: einfach oder komplex, stabil oder instabil – und was daraus für die Vorgangsweise folgt
  • ein Präsentiersymptom zu erkennen: das Thema, mit dem Klient:innen zuerst testen, ob du damit gut umgehen kannst
  • viele Themen und Gefühle in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen, statt alles gleichzeitig anzugehen
  • Metathemen systematisch durchzugehen, wenn du anstehst
  • wahrzunehmen, was im Fall fehlt – das Gefühl, das nie auftaucht, oder die Beziehung zwischen dir und deinen Klient:innen, die sich zu wiederholen beginnt

Am meisten lernt die Gruppe an Fällen, in denen schon länger gearbeitet wurde. Dort gibt es mehr Verlauf, mehr Erfahrung – und meistens eine Wendung, an der sich etwas Grundsätzliches zeigt.

„Franz ist ein Supervisor, den ich von Herzen gerne jederzeit weiterempfehle. … In den Gruppensupervisionen war es immer wieder spannend zu beobachten, wie er die Gruppe förmlich gelesen und bei Bedarf sogar "schwarze Schäfchen" scheinbar mühelos wieder integriert hat und somit ein sinnvoller Austausch stattfinden konnte.“
– Alexandra Gruber
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Die Modelle kommen aus meinen Seminaren, vor allem aus der Strategischen Interventionsplanung. In der Supervision landen sie auf dem Flipchart, wenn ein Fall sie braucht.

Flipchart: Psychodynamik – Struktur, Charakter (Grundprägung), Muster, Ziele, Technik

Psychodynamik – die Reihenfolge der Fallbesprechung. Struktur, Charakter (Grundprägung), Muster, Ziele – und erst ganz am Ende die Technik. So bauen wir Fälle auf: zuerst das Strukturniveau, dann die lebensgeschichtliche Grundprägung. Wer gleich bei der Technik einsteigt, überspringt die Fragen, die über den Erfolg entscheiden.

Flipchart: Problemkategorien – einfach oder komplex, stabil oder instabil; 1 Technik, 2 Teilintegration, 3 Prozessarbeit, 4 multiprofessionelles Team

Problemkategorien. Ist ein Problem einfach oder komplex, stabil oder instabil? Einfach und stabil heißt: Technik. Einfach und instabil: Teilintegration. Komplex und stabil: Prozessarbeit. Komplex und instabil: multiprofessionelles Team. Die Einschätzung kann sich im Verlauf ändern – und dann muss sich auch die Vorgangsweise ändern.

Flipchart: Overall-Strategie – Vergangenes ordnen, Kongruenz, Zukunft erschaffen; davor Ressourcen aufbauen

Die Overall-Strategie. Vergangenes ordnen – Kongruenz in der Gegenwart – Zukunft erschaffen. Davor bei Bedarf Schritt 0: Ressourcen aufbauen. In der Fallbesprechung zeigt sie, wo ein Prozess gerade steht und welcher Schritt als Nächstes dran ist.

Flipchart: Grundbedürfnisse – Orientierung, Beziehung, Leistung, Autonomie

Grundbedürfnisse. Orientierung, Beziehung, Leistung, Autonomie – zu jeder der vier lebensgeschichtlichen Grundprägungen gehört ein Grundbedürfnis. Daraus ergibt sich, was dieser Mensch von dir braucht und wie du dein Angebot formulierst, damit er es annehmen kann.

Flipchart: Metathemen – Lösungsversuche (Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Wertlosigkeit), Erlaubnis (Schuld, Bindungsverlust), Leistung (Platz kaufen), bedingungslose Liebe (annehmen, dann loslassen), Übertragung und Gegenübertragung (Coachingbeziehung)

Metathemen. Wann immer du anstehst, ist die Frage nach den Metathemen. Gibt es Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit oder Wertlosigkeit aus früheren Lösungsversuchen? Schuld oder die Angst vor Bindungsverlust, wenn das Problem verschwindet? Den Versuch, sich über Leistung einen Platz zu kaufen? Braucht etwas zuerst bedingungslose Annahme, bevor es losgelassen werden kann? Und wiederholt sich in der Coachingbeziehung eine alte Beziehung? Wir gehen die Liste systematisch durch – denn Metathemen haben Vorrang.

Flipchart: Erstgespräch – 1 Rahmen, 2 Worum da? (Themen und Ziele, Grundprägung, Rapport), 3 Motivation (Eindruck machen, Schmerzpunkt, Lösungsangebot, Give-away), 4 Abschluss und Termin

Das Erstgespräch. Rahmen klären, herausfinden, worum es geht, motivieren, abschließen und einen Termin vereinbaren. Viele Fälle, die später ins Stocken geraten, haben schon im Erstgespräch begonnen. Hier schauen wir, wie du Klient:innen nach ihrer Grundprägung abholst – in ihrer Sprache, statt zu überreden.

Ein Kollege bringt einen Fall nach vierzehn Sitzungen ein. Ein junger Klient kam mit einem klaren Auftrag: Er kann kein Blut sehen. Schon bei Kleinigkeiten wird ihm schwarz vor Augen, die Knie werden weich – und er befürchtet, dass ihn das im Beruf behindert. Die Einschätzung des Kollegen: mittleres Strukturniveau, Grundprägung zwanghaft, das Problem einfach und stabil. Also Technik. Mit Techniken für negative Emotionen wird die Reaktion in den ersten Sitzungen deutlich schwächer.

Die Wendung. In der siebten Sitzung zweifelt der Klient plötzlich, ob das alles Sinn hat. Danach öffnen sich die Schleusen: eine Zurückweisung, die ihn lange beschäftigt hat, Schuld, Scham, ein Vater, der Liebe gegen Leistung gegeben hat. Aus dem einfachen, stabilen Problem ist ein komplexes geworden.

An dieser Stelle halte ich an und frage die Gruppe: Was ist eure Hypothese? Auf dem Flipchart wird es sichtbar. Das erste Thema lag auf der Ebene der Fähigkeiten („Ich kann kein Blut sehen“), der Zweifel auf der Ebene der Einstellung, und dann kam die Zugehörigkeit. Ein typisches Präsentiersymptom: Klient:innen zeigen zuerst etwas Ungefährliches und schauen, ob du gut damit umgehst. Der Kollege ist gut damit umgegangen – deshalb kam der Rest.

Die Reihenfolge. Bei so vielen Themen auf einmal braucht es eine Sequenz. Die Gefühle werden nach dem Gehirnmodell zugeordnet und von innen nach außen bearbeitet. Liegen mehrere auf derselben Ebene, entscheiden die Klient:innen: Was bringt die größte Erleichterung? Dort, wo es egal ist, darf der Klient entscheiden. Dort, wo es nicht egal ist, entscheidest du.

Was fehlt. Dann die eigentliche Frage an die Gruppe: Was ist an der Geschichte merkwürdig? Der Klient kann kein Blut sehen – und schaut sich regelmäßig Videos mit massiver Gewalt an, protokolliert seine Reaktionen genau. In allem, was bisher bearbeitet wurde, kommt ein Gefühl kaum vor: Wut. Auch nicht bei der Zurückweisung, wo sie in einem normalen Trauerprozess dazugehört. Die Arbeitshypothese: eine stark abgewehrte Aggression, vermutlich gegenüber dem Vater.

Die Vorgangsweise. Weiter direkt am Blut zu arbeiten wäre Themenverfehlung. Stattdessen drei Schritte zurück: den Verlauf zusammenfassen, die Bausteine benennen, die nicht zusammenpassen, und die Hypothese anbieten – die Brücke vom Blut zum tieferen Thema so bauen, dass der Verstand des Klienten mitgehen kann. Reicht das nicht, um genug Betriebstemperatur zu bekommen, kann man sich symbolisch annähern: mit dem Katathym Imaginativen Bilderleben und dem Motiv „Raubtier“, dem sich der Klient Schritt für Schritt nähert. Das Ziel ist zunächst nicht, die Aggression aufzulösen, sondern sie spüren und annehmen zu können. Dazu der Blick auf die Metathemen: Leistung und bedingungslose Liebe – und die Gefahr, dass sich die Beziehung zum Vater in der Coachingbeziehung wiederholt.

Der Kollege war angestanden. Am Ende des Abends wusste er, wie er weitermacht.

So läuft ein Abend ab

Gruppensupervision online via Zoom. Du stellst einen eigenen Fall vor und stellst eine Frage, oder lernst an den Fällen von anderen. Wir diskutieren die mögliche Vorgangsweise und bringen alle unsere Erfahrung und Kompetenz ein.

Wie läuft ein Abend ab?

Wir treffen uns online via Zoom von 19:30 bis 21:00 Uhr. Jemand stellt einen Fall vor und eine Frage dazu, die Gruppe stellt Fragen und bildet Hypothesen, und wir erarbeiten gemeinsam die mögliche Vorgangsweise. Die Modelle dazu kommen auf das Flipchart, wenn der Fall sie braucht.

Muss ich einen eigenen Fall mitbringen?

Nein. Du kannst einen eigenen Fall vorstellen und eine Frage stellen, oder du lernst an den Fällen von anderen. Ohne Fall gibt es allerdings keine Supervision – je mehr Teilnehmer:innen Fälle einbringen, desto mehr lernt die ganze Gruppe.

Was ist, wenn ich einmal nicht dabei sein kann?

Kein Problem. Die Supervision wird aufgezeichnet und du bekommst danach einen Link zur Aufzeichnung per E-Mail.

Wie werden die Fälle geschützt?

Fälle werden ausschließlich anonymisiert eingebracht – ohne Namen und ohne Details, die Rückschlüsse auf deine Klient:innen erlauben. Die Aufzeichnung ist nicht öffentlich: Den Link bekommen nur die Teilnehmer:innen der Gruppe.

Erfüllt das meine Supervisionspflicht als LSB?

Die Online-Gruppensupervision erfüllt die Verpflichtung zur regelmäßigen Gruppensupervision für Lebens- und Sozialberater:innen. Am Jahresende bekommst du eine Bestätigung über 20 Einheiten Gruppensupervision. Die Einzelsupervision ist damit nicht abgedeckt.

Muss ich vorher ein Seminar bei dir besucht haben?

Nein. Wenn eine Abkürzung oder ein Modell auftaucht, das du nicht kennst, frag sofort nach – dann gibt es zwei Sätze dazu. Die Unterlagen zum Strukturmodell und zur lebensgeschichtlichen Grundprägung schicke ich dir, wenn du sie noch nicht hast; sie sind die Grundlage, nach der wir Fälle aufbauen.

Wie passt die Supervision zu den Seminaren?

Sie begleitet alle Schritte: Hier wendest du den Plan an echten Fällen an. Die Overall-Strategie beginnt mit Vergangenes ordnen: negative Emotionen auflösen (Negative Emotionen auflösen) und systemische Verstrickungen lösen (Systembrett 1, Systembrett 2). Dann folgen die Teilearbeit für die Kongruenz in der Gegenwart und die Transformation der Identität. Den Gesamtplan dazu vermittelt die Strategische Interventionsplanung.

Brauche ich eine NLP-Ausbildung?

Nein. Die Seminare bauen nicht auf NLP-Vorkenntnissen auf. Wenn du eine NLP-Ausbildung hast, wirst du vieles in Haltung und Methodik wiedererkennen und dich sofort zu Hause fühlen.

Rahmen

Termine

Jahresabo 2026 (10 Abende)

27.01.202624.02.202624.03.202628.04.202626.05.202623.06.202622.09.202620.10.202624.11.202615.12.2026

Ort

online via Zoom

Zeit

19:30 – 21:00 Uhr (2 Einheiten à 45 Min.)

Umfang

Jahresabo: 10 Abende, 20 Einheiten Gruppensupervision

Investition

€ 420,- inkl. 20% MwSt.

Voraussetzung

Ausbildung im psychosozialen Feld.

Solltest du einmal nicht dabei sein können, kein Problem! Die Supervision wird aufgezeichnet und du bekommst danach einen Link zur Aufzeichnung per E-Mail.

Platz sichern

Kundenstimmen

Franz ist ein Supervisor, den ich von Herzen gerne jederzeit weiterempfehle. Mit seiner tiefenentspannten und aufmerksamen Art fühlt man sich gut aufgehoben und jederzeit dort abgeholt, wo man gerade steht. In den Gruppensupervisionen war es immer wieder spannend zu beobachten, wie er die Gruppe förmlich gelesen und bei Bedarf sogar "schwarze Schäfchen" scheinbar mühelos wieder integriert hat und somit ein sinnvoller Austausch stattfinden konnte. In den Einzelsupervisionen war trotz oft großer Themen eine Leichtigkeit spürbar, die mich immer wieder selbst erstaunt hat. Franz ist ein wunderbarer Wegbegleiter, der die Dinge auf den Punkt bringt und das auf höchst kompetente und menschliche Art.

Alexandra Gruber

Anmeldung

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Termin: Jahresabo 2026 (10 Abende)

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